Sickerschacht Regenwasser: Anlegen und Kosten
Ein Sickerschacht für Regenwasser leitet Niederschlagswasser vom Dach kontrolliert in den Untergrund und entlastet damit die öffentliche Kanalisation. Wer den Schacht selbst plant, spart bis zu 60 Prozent der Kosten gegenüber einer Fachfirma, muss aber Bodengutachten, Behördenanzeige und DWA-Regelwerk beachten.
Die Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück gewinnt durch zunehmende Starkregenereignisse und steigende Abwassergebühren an Bedeutung. Laut Umweltbundesamt fallen in Deutschland pro Jahr durchschnittlich 789 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, ein Großteil davon trifft auf versiegelte Flächen. Sickerschächte führen dieses Wasser dem natürlichen Wasserkreislauf zurück.
Die folgenden Abschnitte erklären den Aufbau, die Berechnung der Größe, die rechtlichen Vorgaben sowie die konkreten Kosten beim Anlegen eines Sickerschachts. Hinzu kommen Materialvergleiche, eine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung und Tipps zur Wartung.
Zusammenfassung: Sickerschacht für Regenwasser
- Funktion — Ein Sickerschacht nimmt Regenwasser vom Dach auf und leitet es in tiefere, durchlässige Bodenschichten
- Größe — Pro 100 m² Dachfläche werden 1 bis 3 m³ Schachtvolumen benötigt, abhängig vom kf-Wert des Bodens
- Kosten — Materialkosten liegen zwischen 500 und 2.500 Euro, mit Fachfirma 1.500 bis 5.000 Euro
- Abstand — Mindestens 6 Meter Abstand zum Gebäude und 2 Meter zur Grundstücksgrenze einhalten
- Genehmigung — In den meisten Bundesländern bei der unteren Wasserbehörde anzuzeigen, oft genehmigungspflichtig
Was ist ein Sickerschacht und wie funktioniert er?
Ein Sickerschacht ist eine vertikale, in den Boden eingelassene Versickerungsanlage für Regenwasser. Das Wasser fließt über ein Zulaufrohr in den Schacht, sammelt sich dort kurzzeitig und versickert anschließend durch die Schachtwand und den Schachtboden in den umliegenden Boden. Im Gegensatz zur flächigen Rigole arbeitet der Sickerschacht punktuell und vertikal.
Ein Sickerschacht ist nach DWA-Arbeitsblatt A 138 eine punktuelle Versickerungsanlage mit einem Schachtkörper, der oberhalb des höchsten Grundwasserstandes endet und Niederschlagswasser über die Sohle und ggf. die Wandung in den anstehenden Boden abgibt.
Aufbau eines Sickerschachts
Der klassische Sickerschacht besteht aus mehreren Komponenten, die das Wasser aufnehmen, filtern und in den Untergrund leiten. Jede Komponente hat eine spezifische Funktion und beeinflusst die Lebensdauer des Systems.
Der Schachtkörper bildet das tragende Element, hergestellt aus Beton-Schachtringen, Kunststoff oder Polypropylen. Darüber liegt die Schachtabdeckung, die meist begehbar oder befahrbar ausgeführt ist. Im Innern befinden sich Filtermaterialien wie Kies und Geotextil, die Schwebstoffe zurückhalten. Das Zulaufrohr aus KG- oder HT-Material führt das Wasser vom Fallrohr in den Schacht.
Unterschied zwischen Sickerschacht, Rigole und Sickergrube
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben jedoch unterschiedliche Versickerungsanlagen mit eigenen Einsatzbereichen.
| System | Aufbau | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Sickerschacht | Vertikaler Schacht, 1-3 m tief | Geringer Flächenbedarf, hohe Tiefenwirkung | Punktuelle Belastung, höhere Wartung |
| Rigole | Horizontaler Sickerstrang aus Schotter oder Kunststoff-Boxen | Flächige Verteilung, geringere Verschlammung | Größerer Flächenbedarf |
| Sickergrube | Großvolumige Grube mit durchlässigem Untergrund | Hohe Speicherkapazität | Selten genehmigt, hoher Aushub |
Eine Rigole für Regenwasser eignet sich vor allem bei homogen durchlässigen Böden. Der Sickerschacht ist die richtige Wahl, wenn die wasserdurchlässige Schicht erst in größerer Tiefe ansteht und der oberflächennahe Boden lehmig ist.
Wie groß muss ein Sickerschacht für Regenwasser sein?
Die Größe eines Sickerschachts richtet sich nach drei Faktoren: der angeschlossenen Dachfläche, der durchschnittlichen Regenmenge am Standort und der Durchlässigkeit des Bodens. Die Bemessung erfolgt nach dem DWA-Arbeitsblatt A 138 und stellt sicher, dass der Schacht auch bei Starkregen nicht überläuft.
Berechnung nach DWA-A 138
Die Berechnung berücksichtigt den kf-Wert des Bodens, die undurchlässige Fläche und die Bemessungsregenspende. Für eine vereinfachte Abschätzung gilt: Pro 100 Quadratmeter angeschlossener Dachfläche werden bei durchschnittlicher Bodendurchlässigkeit etwa 2 Kubikmeter Schachtvolumen benötigt.
Der kf-Wert (Durchlässigkeitsbeiwert) gibt an, wie schnell Wasser durch den Boden versickert. Für eine funktionierende Versickerung muss der kf-Wert zwischen 1×10⁻³ und 1×10⁻⁶ m/s liegen. Bei kf-Werten unter 10⁻⁶ ist der Boden zu undurchlässig (Lehm, Ton), bei über 10⁻³ zu durchlässig (Grobkies, Filterwirkung fehlt).
Bemessungstabelle nach Bodenart
Die folgende Tabelle zeigt das erforderliche Schachtvolumen in Abhängigkeit von Dachfläche und Bodenart bei mittleren Niederschlagsverhältnissen in Deutschland.
| Dachfläche | Sandboden (kf=10⁻⁴) | Lehmig-Sand (kf=10⁻⁵) | Lehm (kf=10⁻⁶) |
|---|---|---|---|
| 50 m² | 0,5 m³ | 1,0 m³ | 1,5 m³ |
| 100 m² | 1,0 m³ | 2,0 m³ | 3,0 m³ |
| 150 m² | 1,5 m³ | 3,0 m³ | 4,5 m³ |
| 200 m² | 2,0 m³ | 4,0 m³ | 6,0 m³ |
Bei Lehmböden mit einem kf-Wert unter 10⁻⁶ m/s ist eine Versickerung nicht zulässig. In solchen Fällen muss das Regenwasser über andere Wege abgeleitet oder zwischengespeichert werden.
Sickerschacht Material: Beton, Kunststoff oder Polypropylen?
Die Materialwahl beeinflusst Kosten, Lebensdauer, Einbauaufwand und ökologische Bilanz des Sickerschachts. Drei Materialien dominieren den Markt: Beton, Kunststoff und Polypropylen-Sickerblöcke.
Beton-Sickerschacht
Schwer, langlebig (50+ Jahre), hoher Einbauaufwand, kostet 800-2.500 €. Bewährt bei großen Volumen.
Kunststoff-Sickerschacht
Leicht, einfacher Einbau, 30-40 Jahre Lebensdauer, kostet 200-800 €. Für kleinere Anlagen geeignet.
Polypropylen-Sickerblöcke
Modular kombinierbar, sehr hohes Speichervolumen (90-95 %), 50+ Jahre Lebensdauer, 50-150 €/m³.
Beton-Sickerschacht
Der Sickerschacht aus Beton besteht aus Stahlbeton-Schachtringen mit Durchmessern von 80, 100 oder 125 Zentimetern. Die Schachtwand kann durchlöchert oder geschlossen ausgeführt sein. Beton-Schächte halten 50 Jahre und länger, sind aber mit einem Einzelgewicht der Schachtringe von bis zu 400 Kilogramm nur mit Hebezeug einbaubar.
Kunststoff-Sickerschacht
Ein Sickerschacht aus Kunststoff wiegt deutlich weniger und lässt sich oft ohne Hebezeug einbauen. Die typischen Volumina reichen von 140 bis 2.000 Litern. Kunststoff-Schächte sind preisgünstiger, allerdings ist die Lebensdauer mit 30 bis 40 Jahren geringer als bei Beton.

Polypropylen-Sickerblöcke
Sickerblöcke aus Polypropylen bieten eine moderne Alternative mit sehr hoher Speicherkapazität von bis zu 95 Prozent des Bauvolumens. Sie lassen sich modular zu beliebigen Größen kombinieren und eignen sich auch für befahrbare Flächen.
Sickerschacht anlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wer einen Sickerschacht selber bauen möchte, sollte folgende Reihenfolge einhalten. Voraussetzung ist eine vorherige Genehmigung oder Anzeige bei der unteren Wasserbehörde und ein Bodengutachten zur Bestimmung des kf-Werts.
Standort wählen
Mindestens 6 m vom Haus und 2 m zur Grundstücksgrenze entfernt, unterhalb der Frostgrenze
Grube ausheben
Tiefe je nach Bodenart 1,5 bis 3 m, Durchmesser mindestens 50 cm größer als Schacht
Filterschicht einbauen
Geotextil auslegen, Kiesschicht (16-32 mm) von 30-50 cm Höhe einbringen
Schachtkörper setzen
Schacht ausrichten, Zulauf und ggf. Notüberlauf anschließen
Verfüllen
Seitliche Hohlräume mit Kies verfüllen, Geotextil oben umschlagen
Abdeckung
Erdreich aufbringen, Deckel montieren, Funktionsprüfung durchführen
Benötigte Materialien
Für einen Standard-Sickerschacht mit 1 m³ Volumen sind folgende Materialien erforderlich. Wer in dieser Phase auch über die Befüllung eines Hochbeets nachdenkt, kann den Aushub teilweise weiterverwenden.
✅ Materialliste Sickerschacht
Sickerschacht Kosten im Überblick

Die Gesamtkosten für einen Sickerschacht setzen sich aus Material, Erdarbeiten und ggf. Handwerkerkosten zusammen. Die folgende Übersicht zeigt realistische Preise für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Dachfläche.
| Posten | Eigenbau | Fachfirma |
|---|---|---|
| Schachtkörper (Kunststoff, 1 m³) | 350-600 € | 350-600 € |
| Filterkies (3 m³) | 90-150 € | 120-200 € |
| Geotextil und Zubehör | 80-150 € | 100-200 € |
| Erdaushub und Entsorgung | 150-400 € | 600-1.200 € |
| Einbau und Anschluss | 0 € | 800-2.000 € |
| Gutachten/Genehmigung | 100-300 € | 100-300 € |
| Gesamtkosten | 770-1.600 € | 2.070-4.500 € |
Wer Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickert, kann sich von der gesplitteten Abwassergebühr befreien lassen. Bei einer versiegelten Fläche von 150 m² und Gebühren von durchschnittlich 1,20 €/m² entspricht das jährlichen Einsparungen von rund 180 Euro. Die Investition amortisiert sich oft binnen 8 bis 15 Jahren.
Rechtliche Vorgaben und Genehmigung
Die Versickerung von Niederschlagswasser ist in Deutschland nach §46 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) grundsätzlich erlaubnispflichtig. In den meisten Bundesländern reicht jedoch eine Anzeige bei der unteren Wasserbehörde, wenn ausschließlich sauberes Dachwasser versickert wird.
Bundeslandspezifische Regelungen
Die einzelnen Landeswassergesetze konkretisieren die Vorgaben des WHG. In Bayern regelt das Landesamt für Umwelt die Anforderungen, in Nordrhein-Westfalen das Landeswassergesetz NRW. Vor Baubeginn ist immer ein Kontakt mit der zuständigen Wasserbehörde erforderlich.
Bei einem Grundwasserabstand unter 1 Meter zur Schachtsohle ist eine Versickerung nicht zulässig. Auch in Wasserschutzgebieten und bei kontaminiertem Boden gelten strenge Auflagen. Eine Genehmigung wird in diesen Fällen meist verweigert.
Welche Flächen dürfen versickert werden?
Nicht jedes Regenwasser darf versickert werden. Die Trennung nach Schmutzfracht bestimmt, ob eine Vorbehandlung erforderlich ist.
| Fläche | Versickerung möglich | Vorbehandlung |
|---|---|---|
| Dachfläche mit Ziegeln/Beton | Ja, direkt | Laubfang ausreichend |
| Dachfläche mit Kupfer/Zink | Eingeschränkt | Filtersubstrat erforderlich |
| Hof, Garageneinfahrt (privat) | Ja, mit Vorbehandlung | Sand-/Kies-Filter |
| Öffentliche Straße | Genehmigung erforderlich | Komplexe Anlagentechnik |
| Industrieflächen | Meist nicht | Spezielle Reinigung |
Wartung und Lebensdauer
Ein Sickerschacht ist keine wartungsfreie Anlage. Schlamm, Laub und Feinpartikel verschlammen mit der Zeit die Filterschicht und reduzieren die Versickerungsleistung. Wer regelmäßig wartet, verlängert die Lebensdauer auf 30 bis 50 Jahre.
Wartungsintervalle
Die folgende Wartungsroutine orientiert sich am DWA-Arbeitsblatt A 138 und sichert die langfristige Funktion. Ein Aspekt, der auch beim Anlegen eines Blühstreifens im Garten relevant ist, da angrenzende Bepflanzung den Wartungsaufwand beeinflusst.
Jährlich: Sichtkontrolle, Laubfang reinigen, Schachtdeckel prüfen. Alle 3-5 Jahre: Schlamm absaugen, Geotextil kontrollieren. Alle 10-15 Jahre: Filterschicht erneuern, Kies austauschen.
Häufige Probleme
Wenn der Sickerschacht überläuft, liegt meist eine Verschlammung oder eine zu klein dimensionierte Anlage vor. Ein Vergleich der Vor- und Nachteile hilft bei der Einschätzung des Sanierungsbedarfs.
Vorteile Sickerschacht
- Entlastung der Kanalisation um 100 % bei vollständiger Versickerung
- Einsparung der gesplitteten Abwassergebühr von 150-250 €/Jahr
- Grundwasserneubildung statt Ableitung in Vorfluter
- Geringer Flächenbedarf gegenüber Rigole
- Langfristig wirtschaftlich bei Lebensdauer von 30-50 Jahren
Nachteile Sickerschacht
- Hohe Anfangsinvestition von 1.500-5.000 €
- Regelmäßige Wartung alle 3-5 Jahre erforderlich
- Bei lehmigen Böden und hohem Grundwasserstand ungeeignet
- Genehmigungspflicht in den meisten Bundesländern
- Bei Starkregen Überlauf-Risiko ohne Notüberlauf
Ökologischer Nutzen der Regenwasserversickerung
Die Versickerung von Regenwasser auf eigenem Grundstück bringt messbare ökologische Vorteile. Sie unterstützt die natürliche Grundwasserneubildung, reduziert Hochwasserspitzen in Bächen und Flüssen und entlastet kommunale Kläranlagen. Laut Umweltbundesamt werden in deutschen Städten bis zu 45 Prozent der Niederschlagsmenge über die Mischkanalisation abgeführt, was bei Starkregen zu Überflutungen führen kann.
Versickertes Regenwasser kühlt durch Verdunstung das lokale Mikroklima und gleicht Trockenperioden im Boden aus. Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt: Die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung kann den urbanen Wärmeinseleffekt um bis zu 2 Kelvin reduzieren.
Wer parallel zum Sickerschacht weitere Maßnahmen zur Wasserretention ergreift, kann den Effekt verstärken. Ein Permakultur-Garten integriert Versickerungsanlagen, Mulchschichten und Pflanzen mit hohem Wasserbedarf in ein geschlossenes System.
Alternativen zum klassischen Sickerschacht
Nicht jedes Grundstück eignet sich für einen klassischen Sickerschacht. Folgende Alternativen kommen je nach Bodenbeschaffenheit und Platzangebot infrage.
Rigole und Mulden-Rigolen-System
Bei nur oberflächennah durchlässigen Böden ist eine Rigole für Regenwasser die bessere Wahl. Die horizontale Anordnung in geringerer Tiefe nutzt die wasserdurchlässige obere Bodenschicht optimal. Mulden-Rigolen-Systeme kombinieren oberirdische Versickerungsmulden mit unterirdischen Speicherrigolen.
Versickerung über Kies
Bei kleineren Dachflächen unter 30 m² genügt oft eine einfache Versickerung über eine Kiesschicht am Fallrohr. Diese Methode des Regenwasser-Versickerns über Kies ist genehmigungsfrei, wenn das Wasser auf der eigenen Fläche verbleibt und keine Nachbargrundstücke gefährdet werden.
Regenwasserzisterne mit Überlauf
Die Kombination aus Zisterne und Sickerschacht maximiert den Nutzen. Das Regenwasser wird zunächst gesammelt und für Gartenbewässerung oder Toilettenspülung verwendet. Nur der Überschuss bei vollem Tank fließt in den Sickerschacht. Das reduziert den Trinkwasserverbrauch um bis zu 50 Prozent.
Eine 3.000-Liter-Zisterne mit nachgeschaltetem Sickerschacht kostet komplett rund 3.500 bis 6.000 Euro, spart aber jährlich 50 bis 100 m³ Trinkwasser. Bei Wasserpreisen von 4-6 €/m³ amortisiert sich die Anlage nach etwa 10 bis 15 Jahren, gleichzeitig sinkt der ökologische Wasserfußabdruck deutlich.
Fazit zum Sickerschacht für Regenwasser
Ein Sickerschacht für Regenwasser ist eine wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Lösung zur Entwässerung von Dachflächen, sofern Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und Genehmigungslage stimmen. Die Investition von 1.500 bis 5.000 Euro amortisiert sich durch eingesparte Abwassergebühren in 8 bis 15 Jahren. Wer selbst bauen kann, halbiert die Kosten gegenüber dem Fachbetrieb.
Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind eine korrekte Größenberechnung nach DWA-A 138, ein vorgeschalteter Filterschacht zur Reduzierung der Verschlammung und die jährliche Sichtkontrolle. Vor Baubeginn sollte die Versickerungsfähigkeit des Bodens durch ein Bodengutachten geprüft und die untere Wasserbehörde kontaktiert werden. Damit wird der Sickerschacht für Regenwasser zur dauerhaften Lösung, die das öffentliche Kanalnetz entlastet und einen Beitrag zur lokalen Grundwasserneubildung leistet.
Wer einen Sickerschacht plant, sollte drei Punkte zuerst klären: kf-Wert des Bodens (über Bodengutachten), Grundwasserstand (mindestens 1 m Abstand zur Schachtsohle) und Genehmigungslage (Kontakt zur unteren Wasserbehörde). Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist die Versickerung über einen Sickerschacht die effizienteste dezentrale Regenwasserbewirtschaftung für Einfamilienhäuser.
Themen
Fragen & Antworten
Häufig gestellte Fragen
Quellen
Verwandte Artikel
Haushalt & Wohnen
Beste Wärmepumpe für Altbau: Kaufberatung
Welche Wärmepumpe eignet sich für Altbauten? Testsieger, Kosten ab 25.000 €, Förderung bis 70 % und Tipps für Häuser ohne Fußbodenheizung im Überblick.
Haushalt & Wohnen
Bokashi: Der komplette Ratgeber
Bokashi fermentiert Küchenabfälle in 2 Wochen zu hochwertigem Dünger. Anleitung mit Eimer-Auswahl, EM-Lösung, Dosierung und typischen Anfängerfehlern.
Haushalt & Wohnen
Kaffeesatz gegen Ameisen: Mythos oder Lösung?
Hilft Kaffeesatz gegen Ameisen wirklich? Faktencheck mit Anwendungstipps für Rasen, Hochbeet & Haus sowie nachhaltigen Alternativen.
Michael Törner
Gründer von Nachhaltigkeit mit Kopf
Ich bin Michael — Gründer von Nachhaltigkeit mit Kopf. Hier teile ich fundiertes Wissen rund um nachhaltige Ernährung, bewussten Konsum, grüne Finanzen und umweltfreundliches Leben — immer fundiert und verständlich aufbereitet.
Mehr über michDieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell überprüft. Enthaltene Bilder wurden mittels KI generiert. Mehr erfahren